CLEMENS-HÄRLE-BRAUQUALITÄT

Im Herz unserer Brauerei:
das Sudhaus

Die haben Sie mit Sicherheit schon mal gesehen: die kupfernen Sudkessel, die das Bild fast jeder Brauerei prägen und so typisch sind für das Brauen von Bier.  

Obwohl die Grundvorgänge in jedem Sudhaus ähnlich sind – einmaischen, abläutern, sieden, ausschlagen – gibt es eine Reihe von manchmal nur kleinen Unterschieden, die sich jedoch oft ganz deutlich in der Bierqualität niederschlagen.  

 
Zum Beispiel die Zusammensetzung der Malze: Wird die Bierwürze nur aus einer Charge oder aus mehreren sorgfältig auf einander abgestimmten Malzpartien zubereitet, wie dies bei uns der Fall ist? Dazu bedarf es der Erfahrung und des Fingerspitzengefühls des Braumeisters. Und dazu bedarf es sorgfältig zusammengestellter Rezepturen.  

Oder die Art und Weise, wie der Hopfen der Bierwürze beigemischt wird: als Extrakt, in Form von Pellets – oder als natürlicher Doldenhopfen? Für das spätere Bieraroma ist vor allem die dritte Hopfengabe entscheidend.  

 

Deshalb setzen wir hier auf unbehandelten Doldenhopfen. Das ist zwar teurer und aufwendiger – doch verleiht dies unseren Bieren eine unvergleichlich milde Hopfenblume.
 
Besonderes Augenmerk legen wir im Sudhaus natürlich auf den Energieverbrauch – ist dies doch der Ort, in dem in einer Brauerei am meisten Heizenergie benötigt wird. Mit Hilfe eines speziellen Kochverfahrens, das bisher nur in ganz wenigen Brauereien in Deutschland eingesetzt wird, ist es uns gelungen, den Heizölverbrauch im Sudhaus um ca. 20 Prozent zu reduzieren. Das bekommt nicht nur der Umwelt, sondern auch unseren Bieren: die veränderte Behandlung der Bierwürze sorgt für herrliche Schaumkronen im Glas und im Krug.  

Wetten, dass Ihnen dies schon aufgefallen ist …

 
Interview mit Brauereichef Gottfried Härle in der "Schwäbischen...